Die Drachenschwitzhütte in Kraft und Energie

Die Drachenschwitzhütte findet regelmäßig alle zwei Wochen zum Vollmond und zum Dunkelmond in Olching vor den Toren Münchens statt und ist ein Beispiel für die neu- und wiedererwachten Zeremonien in europäischer Kraft.

Auf einer Visionsreise fand der Name die Zeremonie, fand die Zeremonie diesen Namen.
Uralte Drachenenergie ist eine Tragkraft dieses Landes, dieser Scholle, das Europäische Kernland ruht auf den Rücken der Drachen.

Viele Steine gingen durchs Feuer, viele Lieder wurden gesungen, wir haben getrommelt, gebetet, gelacht und geweint. Aus diesem Miteinander und einer langen Verbindung zu lebendigen Traditionen nordamerikanischer Völker ist jetzt die Drachenschwitzhütte entstanden, getragen und gelebt in und aus der Verbindung zu unseren europäischen Wurzeln.

Der Drache steht als Name der Schwitzhütte symbolisch für die stete Verbindung mit dieser Kraft und Energie, wir gehen in den Drachen und damit in Verbindung mit Mutter Erde.
Von den skandinavischen Drachenschiffen zu den bildlichen Drachenrücken des Alpenvorlandes, von den britischen Drachen zu den verbindenden Sagen- und Legendenkreisen um die Nibelungen: der Drache ist ein verbindendes Element.

Aho – Ahea – Aye
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Ablauf der Zeremonie und die fünf Runden

Ein Kreis von Menschen trifft sich in gemeinsamer Zeremonie, Feuer und Stein, Wasser und Luft, Himmel und Erde vereint.

Im Feuer werden Steine erhitzt und gehen durchs Feuer, um uns die Kraft der Sonne zu bringen.
In der Hütte – im Bauch der Erde – sitzen wir im Kreis und bilden einen ewigen Kreis.
Die Steine bringen uns in fünf Runden das Feuer in die Hütte, Wasser wird gegeben und transformiert Lieder, Gedanken, Gebete, Geschichten, Liebe und Leid.

Mit zwei Steinen öffnet der Schwitzhüttenleiter den Weg zur Anderswelt und lädt die Energien und Wesenheiten ein.
Zu den fünf Runden öffnet sich die Türe, neue Steine werden gebracht, frisches Wasser gegeben; wir begegnen unterschiedlichen Energien und Themen.

Die fünf Runden beginnen:

  • Dreizehn Steine für die dreizehn Monde in einem Jahreslauf beginnen die erste Runde.
    Das Ich in uns.
  • Acht Steine für die acht Himmelsrichtungen, die keltisch-germanischen Jahresfeste zu Mond und Sonne sind der Übergang zur zweiten Runde.
    Nach dem Ich kommt das Du.
  • Fünf Steine für die Herzrunde bringen die vier Elemente in Verbindung mit unserem Herzen.
    Es ist das Wir.
  • Drei Steine, das Dreifache, das Ihr, eröffnen die vierte Runde: die Anderswelt, den Wesenheiten / Spirits.
  • Zwei Steine im Zentrum der letzten Runde um ALLES wahrzunehmen, zu vereinen und zu lösen: die Dualität als Quelle aller Lebenskraft; die Drachenenergie.
    Du und Ich, Du und Alles, Ich und Alles, Du und Wir, Wir und Alle.

Im Abschluss schließt ein Jeder den Kreis beim Hinausgehen, lässt zurück was belastet, nimmt mit was kräftigt und stärkt.
Nachdem alle die Hütte verlassen haben, schließt der Feuermensch, der die Steine setzt als letzter mit einem Stein den Kreis und gibt Kraft, Herz und Gebet in die Zeremonie.

Aho – Ahea – Aye
Die Drachenfeuerleute
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